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Tagesbett reinigen und pflegen

Innovation TagesbettenWird das Tagesbett regelmäßig genutzt, muss es wie jedes klassische Einzel- oder Doppelbett natürlich auch gereinigt und gepflegt werden, denn nur dann haben sie auch wirklich lange Freude daran. Besondere Aufmerksamkeit gilt hierbei natürlich den eingesetzten Bettwaren, die einer starken Beanspruchung unterliegen. Doch was muss bei der Pflege berücksichtigt werden? Wie lassen sich die Tagesbetten überhaupt reinigen und wann sollten Sie sich zum Beispiel für den Wechsel von Decke und Matratze entscheiden. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, wie Sie Ihr Tagesbett pflegen, was berücksichtigt werden muss und welche Reinigungsmittel sich dafür eignen.

Warum sind Reinigung und Pflege des Tagesbetts so wichtig?

Tagesbett reinigen und pflegenGern wird vergessen, wie wichtig es ist, das Tagesbett regelmäßig zu reinigen. Dabei macht sich eine mangelnde Hygiene in der Regel schnell bemerkbar, denn sie zieht ungebetene Plagegeister an. In der Tat sind Milben im Bett eher die Regel als die Ausnahme. Dabei ist die Belastung in den Betten unterschiedlich stark. Teilweise weisen die Betten der Bundesrepublik bis zu 10.000 Milben auf. Sie fühlen sich in unseren Betten wohl, weil sie mit dem feuchtwarmen Klima ideale Voraussetzungen für ihren Fortbestand finden.

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Haben Sie das gewusst? Der Mensch verliert nachts, wenn er schläft, bis zu einem halben Liter Körperflüssigkeit. Dieser Schweiß liefert den Milben die so wichtige Nahrung. Milben sind winzige kleine Spinnen. Mit dem bloßen Auge können Sie diese kleinen Plagegeister nicht erkennen, weshalb die Gefahr auch unterschätzt wird. Es sind aber gar nicht die Milben an sich, die ein Problem darstellen, sondern deren Ausscheidungen. Sie sind insbesondere für Allergiker gefährlich. Um eine zu hohe Belastung zu vermeiden, sollten Sie vor allem Ihre Bettwäsche regelmäßig wechseln. Weiterhin müssen Matratze, Decken und Kissen nach einigen Jahren ausgetauscht werden. Bei Allergikern erfolgt der Wechsel in der Regel deutlich schneller.

Tipp: Eine regelmäßige Reinigung Ihres Tagesbetts kommt vor allem Ihrem Schlafkomfort zugute. Natürlich profitiert aber auch die Lebensdauer von Matratzen und Decken davon, denn die Verschmutzungen können sich hier nicht erst festsetzen.

Vor- und Nachteile der regelmäßigen Reinigung eines Tagesbetts

  • mindert die Belastung durch Hausstaubmilben
  • fördert eine lange Lebensdauer der Matratzen und Bettwaren
  • verhindert starke Verschmutzungen, die sich nur schwer wieder entfernen lassen
  • erhöht den Schlafkomfort
  • sorgt für eine gute Hygiene
  • muss teilweise an externe Dienstleister ausgelagert werden
  • wird durch die verwendeten Materialien beeinflusst

Wie oft muss die Bettwäsche gewechselt werden?

Es gibt bei der Reinigung Ihres Tagesbetts in der Tat viele Handgriffe, die Sie selbst übernehmen können und die Sie abgesehen von ein wenig Arbeit nicht viel kosten. In erster Linie ist hier der regelmäßige Wechsel der Bettwäsche gemeint.

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TIPP: Lassen Sie am Morgen nach dem Aufstehen Ihr Bett immer gut auslüften. Hierfür schlagen Sie die Bettdecke auf, sodass eventuell vorhandene Feuchtigkeit schnell verdunsten  kann. Schütteln Sie die Decken außerdem ebenso wie die Kissen sorgsam aus, sodass die Füllung aufgefrischt wird und die Daunen nicht zusammenkleben.

Der Wechsel der Bettwäsche sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen, wobei hier zwischen den Jahreszeiten Unterschiede bestehen. Weiterhin müssen Allergiker die Garnitur häufiger wechseln als Nichtallergiker.

Sommer Winter
Im Sommer ist es meistens auch in den Nächten unangenehm warm, sodass Sie stärker schwitzen als beispielsweise im Winter. Zudem wird im Sommer leichtere Nachtbekleidung getragen, sodass die Körperflüssigkeiten ungehindert in Decke und Matratze einziehen können. Daher wird im Sommer ein zügiger Wechsel der Bettwäsche empfohlen:

  • Allergiker wechseln während der Sommermonate am besten wöchentlich Bettwäsche und Laken.
  • Alle anderen beziehen Decke und Kissen nach spätestens 14 Tage neu.

Wer die Möglichkeit hat, kann die Decke zum Lüften während des Sommers gern im Freien aufhängen. Im Sommer sollten Sie immer auf eine dünnere Bettdecke zurückgreifen als es im Winter der Fall ist.

Im Winter können Sie Bettwäsche von Tagesbetten länger nutzen. Hier reicht es aus, wenn Allergiker alle zwei Wochen auf eine neue Garnitur zurückgreifen, für alle anderen wird ein Wechsel nach spätestens vier Wochen empfohlen. Es gibt aber auch hier Besonderheiten. Achten Sie darauf, dass nach jeder Nacht das Bett auslüften und abtrocknen können und Sie die Decken erst danach wie gewünscht falten.

Es gibt bei vielen Matratzen eine Sommer- und eine Winterseite. Ist dies auch bei Ihrer Tagesbettmatratze der Fall, sollten Sie die Seite in der Tat wechseln. Das wirkt sich positiv auf das Schlafklima aus.

Lassen Sie Decke und Kissen zum Saisonwechsel reinigen

Die meisten Haushalte haben für Sommer und Winter unterschiedliche Bettwaren. Der Wechsel zwischen den Saisonzeiten stellt die perfekte Gelegenheit dar, um die Bettwaren reinigen zu lassen. In der Regel können Sie das nicht selbst übernehmen, weil die großen Bettdecken in der hauseigenen Waschmaschine gar nicht richtig sauber werden.

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Wenden Sie sich stattdessen immer an einen Reinigungsservice und planen Sie hier auch ein bisschen Zeit ein. Die professionellen Anbieter führen eine entsprechende Nassreinigung durch. Hierfür werden die Kissen und Decken in großen Maschinen umfassend behandelt. Die Decken können sich hier während des Waschens bewegen, wodurch eben gerade die Wasch- und Pflegemittel gut einwirken können. Außerdem werden durch die Bewegung die Füllungen gelockert. Schon beim Kauf sollten Sie übrigens darauf achten, dass Decke und Kissen für die Nassreinigung geeignet sind. Dies ist auch für Allergiker besonders wichtig.

TIPP: Ihre Bettwaren werden Ihnen die Nassreinigung in jedem Fall danken, denn aufgrund der großen Maschinen und damit verbundenen Bewegungsfreiheit ist viel weniger Waschmittel erforderlich als bei der Reinigung von Hand. Die Belastung für die Materialien, aber auch für die Umwelt ist daher geringer.

Reinigung und Pflege der Matratze

Damit Sie an Ihrem Tagesbett lange Freude haben, müssen Sie auch die Matratze reinigen und pflegen. Wie hier genau vorgegangen wird, hängt vor allem davon ab, welche Matratze Sie nutzen. Federkernmatratzen werden anders gereinigt als Gelmatratzen. Es gibt aber einige Kniffe, die Sie berücksichtigen können und die sich im Alltag hervorragend umsetzen lassen:

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  • Matratze will atmen: Jede Matratze braucht Luft zum Atmen. Aus diesem Grund sollten Sie die Matratze nicht unbedingt um Kunststoffauflagen ergänzen. Diese werden zwar als Schmutzschutz angeboten, haben aber den Nachteil, dass sie das Material unangenehm schwitzen lassen. Dieses Kondenswasser kann nicht abziehen und sammelt sich dann in der Matratze, was dem Zustand nicht unbedingt zugutekommt.
  • Regelmäßig wenden: Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass Sie Ihre Matratze regelmäßig wenden sollten. In der Tat kann sich dieser kleine Handgriff positiv auf die Lebensdauer und Beschaffenheit auswirken. Grundsätzlich sollten Sie die Matratze im Abstand von drei Monaten wenden. Das hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen wird dadurch die Abnutzung minimiert und zum anderen bilden sich dadurch nicht so schnell die unangenehmen Liegekuhlen. Besondere Vorsicht ist hier bei den Schaumstoffmatratzen erforderlich. Diese bestehen grundsätzlich aus verschiedenen Zonen für die einzelnen Körperbereiche. Sie dürfen die Schaumstoffmatratzen daher nur der Länge nach wenden, das Fußteil aber nicht in Richtung Kopf drehen.

Sie müssen darauf achten, dass Ihre Matratze regelmäßig auslüften kann. Beim  Lüften bringen Sie Ihre Matratze am bestens in Freie. Sie können Ihre Matratze sowohl im Frühling als auch im Winter lüften. Dabei müssen Sie keine Angst vor Minusgraden haben. Achten Sie aber darauf, dass die Matratze so abgestellt wird, dass sie nicht beschädigt werden kann. Wichtig ist beispielsweise, dass Kinder nicht darauf herumspringen können.

Die Matratze stellen Sie an einen geschützten, jedoch gut belüfteten Platz. Die unmittelbare Sonneneinstrahlung sollten Sie vermeiden, denn sie kann das Material nachhaltig beschädigen.

Möchten Sie Ihre Matratze von Staub und losem Dreck befreien, sollten Sie keinesfalls auf den Staubsauger zurückgreifen. Auch das Ausklopfen schadet mehr  als dass es nutzt. Den losen Staub können Sie am besten mit einer weichen Bürste entfernen. Nehmen Sie das Bettlaken ab und fahren Sie mit der Bürste über die Oberfläche. Achten Sie darauf, dass Sie zunächst eine Seite reinigen und danach die Matratze wenden.

Viele Matratzen haben mittlerweile abnehmbare Bezüge. Zögern Sie nicht, diese abzunehmen und maschinell zu reinigen. Am einfachsten ist das, wenn Sie den Bezug teilen können. Dadurch ist er für die heimische Waschmaschine nicht zu groß. Halten Sie sich hier aber unbedingt an die Hinweise des Herstellers, sodass der Bezug bei der Reinigung nicht beschädigt wird. Auf aggressive Reinigungsmittel sollten Sie immer verzichten. Bei preiswerten Matratzen sollten Sie übrigens schon nach fünf bis acht Jahren über einen Wechsel nachdenken.

Bildnachweise: BillionPhotos.com / Fotolia.com, Amazon/ Innovation

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